
Für individuelle oder auch in Gruppen organisierte Fahrten bietet sich unser Heimatfluss, die Brenz, an. Auf ihr kann man direkt vom Bootshaus etwa 8 km flussaufwärts bis zur Quelle fahren. Dabei muss das
Naturschutzgebiet "Brünneleswiesen" durchfahren werden. Grundsätzlich ist die Befahrung der Brenz in diesem Bereich untersagt, die Mitglieder des FC Heidenheim wurden jedoch von diesem Verbot ausgenommen und dürfen weiterhin ohne anzulanden vom 15. März bis 15. Oktober hier ihren Sport betreiben.
Eine Ausnahmeregelung für andere Wassersportler ist bisher nicht vorgesehen.
Flussabwärts geht es aber nur 2 km weit, bis eine rigorose Flussverbauung durch Wehre, Überbauungen und steile Ufermauern auf 10 km Länge eine Weiterfahrt unmöglich macht.
Danach folgen bis zur Mündung in die Donau
schöne Abschnitte auf ca. 38 km Länge,
alles weitgehend Zahmwasser, das auch mit
Zweierfaltbooten befahren werden kann. Für
anspruchsvollere Wander- und Wildwasserfahrten sind
jedoch stets etwas weitere Anfahrten erforderlich.
Dazu enthält ein halbjährlich
herausgegebenes
Programm
Wander- und Wildwasserfahrten, die von
Vereinsmitgliedern organisiert werden, und an denen
die Mitglieder nach eigenem Gutdünken
teilnehmen können. Es sind Eintagsfahrten und
längere Urlaubsfahrten dabei für Wander-
und Wildwasserfahrer. Im Verein wird fast
ausschließlich der Freizeitsport gepflegt, an
dem jeder nach seinen körperlichen
Fähigkeiten teilnehmen kann, ohne dass er dabei
überfordert wird. Gesellige und kulturelle
Interessen kommen bei diesen Fahrten nicht zu kurz.

Der Verein bietet auch ein Training unter Anleitung
erfahrener Vereinsmitglieder am Bootshaus an.
Für Mitglieder aber auch für
Nichtmitglieder gibt es eine
Kanuschule
, die dem FCH angegliedert ist, und in der durch zwei
geprüfte und vom Württembergischen
Landessportbund lizensierte Ausbilder eine weitere
Unterweisung des Bootsfahrens in allen Techniken und
Schwierigkeitsstufen erfolgen kann. Dabei werden die
ersten einfachen Kenntnisse zunächst auf der
Brenz vermittelt, dann je nach Jahreszeit im
Hallenbad oder im Heidenheimer Waldbad und
später auf Flüssen mit steigender
Schwierigkeit in der näheren und weiteren
Umgebung.
Die
Jugendarbeit
und das soziale Engagement
werden von der Vereinsführung stark
gefördert, und durch Kooperationen mit den
örtlichen Schulen ist man bemüht, soweit
es personell machbar ist, unseren Sport auch anderen
Jugendlichen nahe zu bringen. Das soziale Engagement
des Vereins kommt in einer engen jahrelangen
Zusammenarbeit mit Pädagogen der Pistoriusschule in Herbrechtingen,
einer Schule für Geistig- und
Körperbehinderte, zum Ausdruck, wobei die
Vereinsboote und sonstiges Gerät, sowie die
Räumlichkeiten des Bootshauses für die
pädagogischen Vorhaben der Schule genutzt
werden können. Ähnliche Kooperationen
bestehen zwischen dem Faltbootclub und der
Lebenshilfe für behinderte Menschen e.V., mit
der Förderschule Christopherusschule und mit
der Eugen-Gaus-Realschule in Heidenheim.

Damit außerhalb der Bootssaison die Kontakte
zwischen den Vereinsmitgliedern nicht
abreißen, trifft man sich
regelmäßig und zu besonderen
Anlässen im Bootshaus zum Plausch über die
durchgeführten Fahrten, über Planungen
für das nächste Fahrtenjahr und tauscht
Erfahrungen aus. Der Neuling erfährt dabei viel
über die zweckmäßige Ausrüstung
und über das sichere und umweltbewusste
Verhalten auf den verschiedenen Gewässern in
der Natur. Im Winter berichten die Mitglieder bei
Film- und Diaabenden über die Bootsfahrten des
vergangenen Fahrtensommers. Es gibt aber auch
Aktivitäten neben dem Bootsfahren. So treffen
sich die Mitglieder zu Wanderungen, Fahrradtouren,
Skiausfahrten und Kegelabende, und es werden
gemeinsame Kurzreisen
unternommen.